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Services für behinderte Menschen

Meilensteine auf dem Weg zur barrierefreien Bahn

Die Deutsche Bahn ist Vorreiter im Verkehrsbereich bei der Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes des Bundes / Einstiegshilfen für Nah- und Fernzüge / Rampen und Aufzüge für größere Bahnhöfe

Die rund 5.500 Bahnhöfe sind die wichtigste Schnittstelle bei der Realisierung der barrierefreien Reise auf der Schiene. Im Rahmen von Neu- und Umbauten werden Stationen mit mehr als 1.000 Fahrgästen pro Tag schrittweise mit Aufzügen oder Rampen ausgerüstet, die Rollstuhlfahrern den barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen ermöglichen. Zudem erleichtern optisch-taktile Bodenindikatoren blinden und sehbehinderten Fahrgästen die Orientierung.

In einigen Bahnhöfen gibt es bereits Handlaufbeschriftungen mit Prismen- oder Braille-Schrift. Ausgewählte Stationen verfügen außerdem über Lagepläne, die mit der Hand ertastbar sind. Mittelfristig verfolgt die Bahn das Ziel, ein bundesweites Netz von Stationen zu schaffen, das allen behinderten Menschen einen barrierefrei zugänglichen Bahnhof in ihrer Nähe bereitstellt.

Vorbildliche Umsetzung am Berliner Hauptbahnhof

Die Ausstattung des neuen Berliner Hauptbahnhofes, der im Mai 2006 in Betrieb geht, wird vorbildlich sein. Mit 32 Personenaufzügen und 54 Fahrtreppen ist jede Ebene und jeder Bahnsteig barrierefrei zu erreichen. Im gesamten Bahnhof gibt es automatische Türen. Ein Blindenleitsystem führt zu allen wichtigen Einrichtungen wie ReiseZentrum, ServicePoint, zu den Ein- und Ausgängen und auf die Bahnsteige. Alle Bahnsteige und die Handläufe der Treppen sind mit taktiler Schrift versehen. Behindertengerechte Toiletten und Telefone gibt es ebenso wie Hublifte für Rollstühle über 250 Kilogramm an allen Bahnsteigen und mobile Rampen an allen S-Bahnsteigen.

Schon heute bietet die Bahn an den 300 wichtigsten Bahnhöfen bundesweit einen Ein-, Um- und Aussteigeservice. Diese Stationen sind mit mobilen Hubgeräten, Rampen, Treppenliften oder Elektromobilen ausgerüstet. 2.400 DB-Mitarbeiter sind für die Unterstützung behinderter Fahrgäste speziell geschult, außerdem beteiligen sich die Bahnhofsmission und weitere Kooperationspartner an diesem Service.

Spezielle Hotline für behinderte Menschen

Bereits 1999 hat die Bahn die Mobilitätsservice-Zentrale eingerichtet – eine spezielle Hotline für alle Fahrgäste, die während ihrer Bahnfahrt auf Unterstützung angewiesen sind. Aus einem CallCenter in Schwerin organisieren 36 DB-Mitarbeiter bundesweit individuelle Bahnreisen für behinderte Menschen. Detaillierte Informationen über alle Fragen rund um das Bahnfahren enthält die Broschüre "Mobil mit Handicap". Für blinde und sehbehinderte Fahrgäste gibt es die Broschüre auch als Audio-CD. Telefon-Hotline der Mobilitätsservice-Zentrale: 01805/512 512 (0,12 Euro pro Minute, Mo - Fr 8 bis 20 Uhr, Sa 8 - 16 Uhr).

DB- Programm "Barrierefreiheit"

 
Specials  Seite 2 Mobil mit Handicap

 

Spezielle Hotline für behinderte Menschen

Detaillierte Informationen über alle Fragen rund um das Bahnfahren enthält die Broschüre "Mobil mit Handicap". Für blinde und sehbehinderte Fahrgäste gibt es die Broschüre auch als Audio-CD. Telefon-Hotline der Mobilitätsservice-Zentrale: 01805/512 512 (0,12 Euro pro Minute, Mo - Fr 8 bis 20 Uhr, Sa 8 - 16 Uhr).

DB- Programm "Barrierefreiheit"

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